Ihre Therapie als Comic – Kind mit Tablet, umgeben von Comic-Zeichnungen

ANLEITUNG

Über die Scribility-App

Mit der Scribility-App können sich Kinder und Jugendliche (und natürlich auch Erwachsene) kreativ ausdrücken, Gefühle visuell darstellen und Konfliktsituationen spielerisch analysieren.

Die App unterstützt Sie dabei, Therapie- und Beratungssitzungen interaktiver, strukturierter und individueller zu gestalten. Arbeiten Sie frei nach Ihrer eigenen Methode oder nutzen Sie unsere interaktiven Arbeitsblätter: zum Erkunden von Emotionen, zur Problemanalyse oder zur Stärkung der Selbstregulation und vieles mehr.

Eine allererste Übersicht über die App erhalten Sie, wenn Sie sich unsere interaktive Demo ansehen.

Vorschau der interaktiven DemoInteraktive Demo ansehenInteraktive Demo

Wie ist diese Anleitung aufgebaut?

Auf den folgenden Seiten erklären wir Ihnen die grundlegende Struktur und den Aufbau der App.

Nach einer ersten technischen Einführung in die Bedienung folgen inhaltliche Erläuterungen. Hier geht es vor allem um das Zusammenspiel von Emotionen und Reaktionen, d.h. die Art und Weise, wie eine Person auf ihre Gefühle reagiert. Dazu gehört auch eine gesonderte Einführung in den Comic-Modus und eine kurze Einführung zu Social Stories.

Neben den „freien“ Gestaltungsmöglichkeiten haben wir auch eine Reihe interaktiver Arbeitsblätter zu verschiedenen Themen erstellt. Die Arbeitsblätter sind so entworfen, dass sie von Ihren Klient:innen in Ihrer Gegenwart bearbeitet werden und sollen zu einer weiteren Beschäftigung im Gespräch anregen. Die Anleitungen zu den einzelnen interaktiven Arbeitsblättern finden Sie innerhalb der App, sobald Sie die einzelnen Übungen aufrufen.

In 5 Schritten starten

  1. App öffnenscribility.app, Hauptmenü
  2. Leinwand wählenComic erstellen oder Arbeitsblätter
  3. Figuren wählenEmotionen, Reaktionen, Objekte
  4. SpeichernScribility-Datei oder Export
  5. TeilenRemote-Modus
Teil 1

Technische Einführung

Wenn Sie die App unter scribility.app öffnen, sehen Sie zunächst das Hauptmenü. Hier haben Sie die Auswahl zwischen verschiedenen Möglichkeiten, die App zu nutzen.

Datei öffnen

Mit „Datei öffnen“ können Sie eine früher gespeicherte Arbeit wieder öffnen. Genaueres zu den Speichermöglichkeiten finden Sie hier.

Comic erstellen

Mit „Comic erstellen“ öffnen Sie eine leere Leinwand. Diese können Sie ganz nach Belieben nutzen, hier gibt es keine Vorgaben oder Einschränkungen. Erstellen Sie einzelne Bilder oder bauen Sie einen ganzen Comic.

Arbeitsblätter

Die Auswahl „Arbeitsblätter“ führt Sie zu einem weiteren Menü, in dem unsere Vorlagen sichtbar werden. Ein Klick öffnet das gewünschte Arbeitsblatt. Eine Erklärung zu den einzelnen Übungen bekommen Sie, wenn Sie auf das Videosymbol drücken.

Anleitung

Der Button Anleitung führt Sie zu dieser Anleitung.

Die Werkzeuge

Mit den Werkzeugen am unteren Rand der Leinwand gestalten Sie Ihre Bilder: Sie verschieben Figuren, fügen Sprech- und Denkblasen ein, zeichnen frei, ziehen Pfeile, schreiben Texte und Notizzettel oder stellen Elemente in den Vorder- oder Hintergrund. Wie das im Einzelnen funktioniert, können Sie auf drei Wegen kennenlernen: in einem kurzen Video, in einer interaktiven Übung direkt in der App oder in einer PDF-Übersicht, die Sie sich ausdrucken können.

Öffnen und Speichern von Dateien

Um Dateien zu öffnen oder zu speichern, klicken Sie in der Arbeitsfläche auf die kleinen Striche in der oberen linken Ecke. Hier öffnet sich ein Menü mit mehreren Möglichkeiten. Wichtig ist, verschiedene Dateitypen zu unterscheiden:

Weiter bearbeitbar

Öffnen und Speichern als Scribility-Datei

Die App nutzt ein eigenes Dateiformat. Sie erkennen es an der Dateiendung „.scribility“. In diesem Dateiformat werden alle Elemente einzeln gespeichert, so dass Sie ein Projekt nach dem Speichern und Öffnen weiter bearbeiten können. Wenn Sie auf Speichern (Scribility-Datei) drücken, wird das aktuelle Bild auf Ihrem Rechner lokal gespeichert.

Je nach den Einstellungen Ihres Webbrowsers werden Sie entweder nach einem Speicherort gefragt, oder die Datei wird automatisch in Ihrem Download-Ordner abgelegt. Achten Sie bitte darauf, die Dateiendung name.scribility nicht zu verändern. Diese Dateien können ausschließlich über unsere App geöffnet werden.

Festgeschrieben

Export als Bild oder PDF

Eine zweite Möglichkeit ist, Ihre Werke als Bild oder PDF zu speichern. Hier ist der Vorteil, dass diese Dateien mit allen möglichen Programmen geöffnet und angeschaut werden können.

Der Nachteil: Mit dem Export werden die Bilddaten „festgeschrieben“ und können nicht mehr verändert werden.

Wenn Sie mit unserem Comic-Modus eine Geschichte mit mehreren Bildern erstellt haben, empfiehlt sich ein Export als PDF. Hier werden alle Bilder der Geschichte jeweils auf einer einzelnen Seite gespeichert.

Der Remote-Modus

Mit der Remote-Funktion können Sie den Bildschirm für einen entfernten Computer über das Internet freigeben, indem Sie einen individuellen Link versenden. Ihre Klient:innen müssen sich nicht selber registrieren, sondern arbeiten komplett anonym über Ihren Zugang.

Gemeinsam in der Praxis: Therapeutin und Kind am Tablet
Remote über das Internet: Kind und Therapeut an getrennten Bildschirmen

Öffnen Sie dazu eine Arbeitsfläche - wahlweise eine leere oder mit einem Arbeitsblatt. Ein Druck auf „Teilen“ kopiert einen URL-Link in Ihre Zwischenablage. Diese URL schicken Sie Ihrem Gegenüber per E-Mail oder Chat. Wenn dieser die Adresse in seinem eigenen Internetbrowser eingibt, wird die gleiche Seite angezeigt. Jede Änderung ist nun parallel auf beiden Bildschirmen sichtbar.

Wichtig

Die App überträgt ausschließlich Bilddaten. Wenn Sie gleichzeitig mit Ihren entfernten Klient:innen sprechen möchten, benötigen Sie eine weitere Videokonferenz-Software wie Zoom, WebEx oder RED Connect - oder Sie nutzen Ihr Telefon.

Weitere Fragen

Welche Systemvoraussetzungen brauche ich?

Die Scribility-App läuft auf allen gängigen Tablets oder Computern, die mit dem Internet verbunden sind.

Als Browser können Chrome, Safari, Firefox oder Edge genutzt werden. Wir empfehlen eine Bildschirmauflösung von mindestens 1920 x 1080 Pixeln.

Ein Smartphone-Display ist für die Darstellung aller Inhalte zu klein.

Kann ich die Scribility-App offline nutzen?

Nein. Die App benötigt eine aktive Verbindung zum Internet.

Teil 2

Inhaltliche Einführung

Hände halten ein Tablet mit der App (Wie fühle ich mich?)

Die App ist dazu gedacht, einfach Bilder und Geschichten entwerfen zu können. Dazu stehen Ihnen eine Vielzahl an Figuren und Objekten zur Verfügung. Wir haben versucht, diese nach Kriterien zu ordnen, die für die psychologische und pädagogische Arbeit sinnvoll sind. Am oberen Rand der Leinwand sehen Sie deshalb vier Menüpunkte:

Was unterscheidet diese vier Bereiche?

Hinter den ersten drei Menüpunkten befinden sich eine Vielzahl von Figuren. Unter diesen haben wir eine Auswahl getroffen und Emotionen und Reaktionen (Bewältigungsstrategien) besonders hervorgehoben.

Die Arbeit mit Emotionen

Emotionen sind ein wichtiges Signalsystem. Sie machen uns darauf aufmerksam, wie wir mit uns selbst und mit unserer Umwelt in Verbindung stehen. Ist alles in Ordnung oder droht Gefahr? Bin ich gut versorgt oder fehlt mir etwas? Wer seine Gefühle gut wahrnehmen und interpretieren kann, dem signalisieren sie zuverlässig, wenn etwas Bedeutsames passiert.

In unserer App finden Sie im Menü „Emotionen“ 22 Figuren mit unterschiedlichen Emotionen. Bei der Auswahl der Emotionen haben wir uns an den Grundgefühlen nach Ekman und dem „Gefühlsstern“ nach Stavemann orientiert und diese Vorlagen für die praktische Arbeit modifiziert.

Aus unserer Sicht ist diese Figurengruppe die erste Wahl beim Erstellen von Bildern. Ihre Klient:innen müssen sich mit ihren eigenen Gefühlen in einer Situation auseinandersetzen und auch in die Emotionen der anderen Beteiligten einfühlen.

Empfehlung

Wenn Sie also eine problematische Situation nachstellen, dann empfehlen wir, die Figuren vorrangig aus diesem Feld auswählen zu lassen.

Was sind Reaktionen?

Den Begriff Reaktionen haben wir selber gewählt, um ein möglichst einfaches und auch für Kinder verständliches Wort zu benutzen. In der KVT spricht man recht technisch vom „Verhalten“ eines Menschen, ein anderes Wort wäre zum Beispiel Coping- oder Bewältigungsstrategien. Ungünstige Reaktionen werden im therapeutischen Setting oft auch als Symptome eingeordnet. Sie sind in den allermeisten Fällen Lösungsversuche, um unangenehme Gefühle zu regulieren.

Reaktionen können effektiv und nützlich sein - häufig sind sie aber nur kurzfristig wirksam und verursachen langfristig Nachteile. Stellen wir uns einen Grundschüler vor, der schlecht in Mathe ist und eigentlich lernen müsste. Sein Gefühl ist vermutlich Frustration oder Widerwille. Das Gefühl weist ihn auf seine Überforderung hin.

Nun kann man auf vielfältige Weise auf dieses Gefühl reagieren. Einige Schüler wählen zum Beispiel Wutausbrüche als Lösungsstrategie. Kurzfristig ist das sehr erfolgreich, denn wer schreit und sein Mathebuch durchs Zimmer wirft, sitzt zumindest nicht frustriert am Schreibtisch.

Andere Schüler regulieren ihren Widerwillen durch Prokrastination, Bagatellisierung („Mathe brauche ich eh nicht.“) oder somatische Symptome. Auch das funktioniert für den Moment - und wird deshalb (unbewusst) immer wieder angewandt und eingeübt.

In der Arbeit mit der App könnte ein entsprechendes Vorgehen so aussehen: Im ersten Bild lassen Sie Ihre Klient:innen eine problematische Situation mit ihren Gefühlen nachbauen. Eventuell zeigt eine Sprechblase die dazugehörigen Gedanken. Im zweiten Bild baut der Klient, wie er typischerweise auf diese Emotion reagiert. Im Menü Reaktionen finden sich zahlreiche Strategien, die aus unserer Erfahrung die meisten Fälle abdecken.

Langfristig entstehen dadurch natürlich schädliche Folgen: schlechte Noten, Ärger mit der Schule, Schuldgefühle usw. Außerdem lenken die Reaktionen vom ursprünglichen Problem ab, denn irgendwann ist nicht mehr Mathe das Problem, sondern die Wut, der „faule“ Charakter oder „das unsinnige Schulsystem“.

Um solche Kreisläufe zu unterbrechen, ist es wichtig, beides zu betrachten: die Emotionen, die uns lenken und leiten. Und die Reaktionen, mit denen wir Probleme lösen - oder ungewollt vergrößern.

Unterschiedliche Arten von Reaktionen

Wie Sie sehen, haben wir die Reaktionen noch einmal in vier Kategorien unterteilt:

Kämpferische Reaktionensetzen auf Dominanz und wirken oft kurzfristig, können aber Beziehungen belasten.
Vermeidende Reaktionenblenden Gefühle aus, umgehen Probleme – was langfristig oft negative Folgen hat.
Unterordnende Reaktionenstellen Harmonie über eigene Bedürfnisse, was zu Selbstverleugnung führen kann.
Problemlösende Reaktionensind langfristig am hilfreichsten: Sie fördern angemessene Kommunikation und flexibles Handeln.
Merke

Alle Reaktionstypen haben ihre Berechtigung – problematisch wird es, wenn einer davon übermäßig und einseitig genutzt wird.

Figuren und Objekte

Neben dieser Auswahl an Emotionen und Reaktionen finden Sie unter Figuren zahlreiche weitere Verhaltensweisen, die für das Erstellen von Bildergeschichten nützlich sind. Mit den Objekten können Sie Hintergründe und Szenerien erstellen lassen. Hier finden Sie auch Symbole und grafische Elemente.

Da das Finden bestimmter Figuren aufgrund der großen Anzahl nicht immer ganz einfach ist, haben wir der App auch eine Suchfunktion hinzugefügt. Hier können Sie umgangssprachliche Begriffe eingeben, zu denen dann passende Elemente angezeigt werden.

Comic-Modus

Der Comic-Modus hilft Ihnen, auf einfache Weise ganze Geschichten zu entwickeln. Lassen Sie Ihre Klient:innen die erste Szene bauen und drücken Sie dann auf das Comic-Symbol. Dadurch wird die Szene eingerahmt. Ein weiterer Druck auf das Symbol dupliziert die Szene zu einem zweiten Comicbild. Hier lassen sich nun schnell einzelne Figuren oder Sprechblasen austauschen. Dadurch lassen sich fortlaufende Geschichten erstellen, ohne dass Sie immer wieder alles von vorne nachbauen müssen. Schauen Sie auch diese kleine Videoanleitung:

Social Stories

Social Stories, entwickelt von der Pädagogin Carol Gray, sind kurze, stark individualisierte Erzählungen. Sie helfen Menschen im Autismus-Spektrum oder mit anderen sozialen Herausforderungen, ungeschriebene soziale Regeln, komplexe Situationen oder neue Erwartungen besser zu verstehen. Anstatt lediglich Verhalten zu korrigieren, beschreiben sie präzise und wertfrei, wer in einer Situation was tut, warum dies geschieht und welches Verhalten angemessen ist.

Der Fokus liegt darauf, Sicherheit und Vorhersehbarkeit zu schaffen, meist verfasst aus der Ich-Perspektive und unterstützt durch Bilder.

  1. Ziel und Thema festlegen

    Identifizieren Sie eine sehr spezifische Situation, die für die Person neu, beängstigend oder schwer verständlich ist (z. B. „Der Feueralarm in der Schule“, „Sich bei einem Spiel abwechseln“ oder „Zum Zahnarzt gehen“).

  2. Informationen sammeln (W-Fragen)

    Klären Sie die Fakten aus der Perspektive der Person: Wer ist beteiligt? Wo und wann passiert es? Was genau geschieht? Warum verhalten sich Menschen dort auf eine bestimmte Art?

  3. Die Geschichte gestalten

    Entwerfen Sie die Geschichte Bild für Bild, am besten mit dem Comic-Modus der App. Schreiben Sie unter die Bilder die wesentlichen Informationen zur Social Story - im Präsens, in positiver Sprache und angepasst an das Sprachverständnis der Person. Carol Gray unterscheidet dabei verschiedene Satzarten:

    Beschreibende Sätze (Fakten)„Manchmal gibt es in der Schule einen Feueralarm.“
    Perspektivische Sätze (Gedanken/Gefühle anderer)„Die Lehrer möchten, dass alle Kinder sicher sind.“
    Direktive Sätze (Handlungsvorschläge)„Ich versuche, ruhig in der Reihe stehen zu bleiben und mit nach draußen zu gehen.“
  4. Die Social Story in Ruhe einführen

    Lesen Sie die Social Story niemals in der akuten Stresssituation vor. Wählen Sie einen ruhigen, entspannten Moment. Bauen Sie das Lesen als feste, positive Routine in den Alltag ein.

Ein Beispiel für eine Social Story, die mit unserer App entworfen wurde, sehen Sie in diesem kurzen Video:

Für eine technische Einführung, wie Sie Comic-Geschichten entwerfen können, lesen Sie bitte den Abschnitt über den Comic-Modus unserer App.

Comic Strip Conversations

Comic Strip Conversations dienen dazu, soziale Interaktionen wie in einem Comic „anzuhalten“ und zu analysieren. Obwohl beide Methoden von Carol Gray entwickelt wurden und sich ideal ergänzen, unterscheiden sie sich grundlegend in Format, Zeitpunkt und Erstellungsprozess.

Während Social Stories hauptsächlich textbasierte Vorbereitungen auf die Zukunft sind, sind Comic Strip Conversations visuelle Nachbereitungen von vergangenen Situationen.

Comic Strip Conversations arbeiten mit drei zentralen Elementen.

1

Sprechblasen vs. Gedankenblasen

Oft entsteht ein Missverständnis, weil nicht greifbar ist, was das Gegenüber meint. Der Comic macht unsichtbare Prozesse sichtbar:

Sprechblase: Was hat die Person tatsächlich gesagt?
Gedankenblase: Was hat die Person dabei gedacht oder gefühlt?

2

Farbcodes für Gefühle - oder unsere Emotionsfiguren

Carol Gray verwendet ursprünglich Stifte in verschiedenen Farben, um Emotionen beim Zeichnen darzustellen (z. B. Rot für Wut/Streit, Grün für freundlich/ruhig, Blau für traurig/unsicher). So kann die Person auch ohne Zeichenkenntnisse zeigen, wie sie oder andere sich gefühlt haben. Da in unserer App die Emotionen als klar gezeichnete Figuren vorliegen, ist dieser Schritt unserer Meinung nach nicht notwendig.

3

Gemeinsames Erarbeiten

Der Erwachsene zeichnet nicht für das Kind, sondern stellt Fragen („Wo standest du?“, „Was hat er gesagt?“, „Was hast du in dem Moment gedacht?“) und zeichnet die Antworten gemeinsam Schritt für Schritt als einfachen Comic auf.

Im Vergleich

Die Social Story erklärt, wie eine Situation funktionieren sollte, während die Comic Strip Conversation aufdröselt, was in einer bereits geschehenen Situation schiefgelaufen ist und warum.

Interaktive Arbeitsblätter

In unserer App finden Sie eine Reihe interaktiver Arbeitsblätter zu den Bereichen: Emotionen erkennen und regulieren, den Zusammenhang zwischen Gedanken und Gefühlen verstehen, sein Verhalten ändern und zu Problemanalysen und ungünstigen Teufelskreisen.

Aus unserer Sicht dienen sie vor allem dazu, über das Arbeitsblatt in ein tiefergehendes Gespräch zu kommen. Deshalb sollten sie von den Kindern und Jugendlichen am besten gemeinsam mit Ihnen ausgefüllt werden.

Zu jedem Arbeitsblatt finden Sie eine kurze Videoeinführung, in der das Vorgehen erklärt wird. Schauen Sie sich doch einfach mal ein bisschen um…

Wie alle anderen Übungen auch, können Sie die bearbeiteten Blätter speichern oder als PDF exportieren.

Teil 3

Abonnement und Rechtliches

Vertragskonditionen des Abonnements

Das Abonnement wird wahlweise monatlich oder jährlich abgeschlossen. Es verlängert sich automatisch, es sei denn, Sie kündigen es mindestens sieben Tage vor Ablauf.

Sie können Ihr Abonnement innerhalb der App online kündigen oder uns eine E-Mail an info@scribility.com senden.

Was ist im Abonnement alles enthalten?

Mit dem Abonnement können Sie auf alle Funktionen der Scribility-App zugreifen. Es gibt keine versteckten zusätzlichen Kosten. Die App enthält:

  • Eine „Leinwand“, auf der Sie und Ihre Klient:innen eigene Bilder erstellen können.
  • Alle Figuren aus den Scribility-Boxen „Die Emotionen“, „Das innere Team“ sowie „Die Objekte“. Außerdem gibt es über achtzig exklusive Figuren, die nur online erhältlich sind.
  • Zugriff auf alle interaktiven Arbeitsblätter, die Sie nach Ihren Wünschen anpassen können.
  • Die Möglichkeit, Ihre Ergebnisse auf Ihrem lokalen Rechner zu speichern oder auszudrucken.

Wie und wo darf ich meine eigenen erstellten Bilder nutzen?

Die Grafiken und Arbeitsblätter, die Sie mit der Scribility-App erstellen, können Sie wie folgt nutzen:

  • In der Therapie, Beratung oder im Coaching mit Ihren Klient:innen
  • In eigenen Seminaren und Workshops für Ihre Teilnehmer:innen
  • Als Grafik in ausgedruckter oder digitaler Form im Rahmen von Arbeitsblättern, Informationsmaterial oder Broschüren, solange Sie diese nicht kommerziell vertreiben.
Quellenangabe

Bei einer nicht-kommerziellen Veröffentlichung geben Sie bitte www.scribility.app als Bildquelle an.

Kind zeigt einem Erwachsenen sein gestaltetes Bild

Was passiert mit meinen erstellten Inhalten, wenn ich mein Abonnement kündige?

Die von Ihnen erstellten Inhalte werden auf Ihrem lokalen Rechner gespeichert, so dass Sie immer Zugriff auf sie haben. Allerdings können die Inhalte in der interaktiven Form nur geöffnet werden, solange Sie Zugriff auf die Scribility-App haben.

Sie können alle Bilder und Arbeitsblätter aber auch als JPEG oder PDF exportieren. Damit stehen Ihnen die Bilder unabhängig von der App zur Verfügung.

Kündigung

  1. Gehen Sie in Ihren Account.

  2. Wählen Sie „Abrechnung“ - Achtung: wählen Sie hier nicht „Account löschen“.

  3. Wählen Sie „Rechnungen herunterladen und Abonnement verwalten“

  4. Wählen Sie auf der nächsten Seite „Abonnement kündigen“.

Ihr Abonnement wird zum Ablauf des laufenden Zahlungszeitraums beendet. Es wird keine weitere Zahlung eingezogen. Ihre bisherigen Rechnungen finden Sie auf derselben Seite ganz unten.

Glossar

Kurzüberblick mit Sätzen aus dieser Anleitung – mit Sprung zum jeweiligen Abschnitt.

Reaktionen
Sie sind in den allermeisten Fällen Lösungsversuche, um unangenehme Gefühle zu regulieren. → Was sind Reaktionen?
Emotionen (Ekman, „Gefühlsstern“)
Bei der Auswahl der Emotionen haben wir uns an den Grundgefühlen nach Ekman und dem „Gefühlsstern“ nach Stavemann orientiert und diese Vorlagen für die praktische Arbeit modifiziert. → Die Arbeit mit Emotionen
Scribility-Datei
Die App nutzt ein eigenes Dateiformat. Sie erkennen es an der Dateiendung „.scribility“. → Öffnen und Speichern
Remote-Modus
Mit der Remote-Funktion können Sie den Bildschirm für einen entfernten Computer über das Internet freigeben, indem Sie einen individuellen Link versenden. → Der Remote-Modus
Comic-Modus
Der Comic-Modus hilft Ihnen, auf einfache Weise ganze Geschichten zu entwickeln. → Comic-Modus
Social Stories
Social Stories, entwickelt von der Pädagogin Carol Gray, sind kurze, stark individualisierte Erzählungen. → Social Stories
Comic Strip Conversations
Comic Strip Conversations dienen dazu, soziale Interaktionen wie in einem Comic „anzuhalten“ und zu analysieren. → Comic Strip Conversations

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